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Wissenswertes zum Hühnerei

Aufbau der Eier – ein Blick hinter die Eischale

Die Hauptbestandteile des Eies sind das Dotter, das Eiklar (Eiweiß) und die Schale. Das Eidotter befindet sich im Zentrum und macht einen Anteil von etwa 30% am Hühnerei aus.

Aus dem Bildungsdotter mit der Keimscheibe kann sich bei einer befruchteten Eizelle das Küken entwickeln. Im Dotter ist das Fett eingelagert, während das Eiklar nahezu fettfrei ist. Umgeben ist das Dotter vom Eiklar. Dem wertvollsten natürlichen Eiweiß (biologische Wertigkeit von 100%) für die menschliche Ernährung.

Das Eiklar macht fast 60% eines Eies aus. Die Hagelschnur im Eiklar hält das Dotter im Mittelpunkt. Abgeschlossen wird das Eiklar von der Eimembran, der die Schalenmembran folgt.

Insgesamt besteht ein Ei aus 75% Wasser, 13% Eiweiß und 12% Fett.

Nach dem Legen des Eies bildet sich durch das Abkühlen die Luftkammer zwischen Ei- und Schalenmembran. Die Luftkammer gibt wichtige Rückschlüsse auf die Frische eines jeden Eies.

Die Eischale umgibt das Eiklar und hat einen Anteil von 10% am Hühnerei. Trotz der bis zu 17.000 Poren ist die Eischale sehr stabil. Die Poren gewährleisten den Gasaustausch und lassen keine Fremdkörper in das Ei.

Übrigens, das Waschen des Eies sollte unterbleiben da durch den Prozess die Poren nicht mehr atmungsfähig sind.

Entstehung – vom Follikel zum Schalenei

Nach etwa der 18. Lebenswoche beginnt die Geschlechtsreife einer Henne. Das follikelstimulierende Hormon (FSH) lässt die Eizelle (Eidotter) im Ovar (Eierstock) heranwachsen.

Die Passage und Bildung des Eies erfolgt binnen 24h im Legedarm (Eileiter). Dabei durchläuft es fünf Stationen. Das Infundibulum (Eileitertrichter) nimmt das fertig gebildete Dotter aus dem Eierstock während der Ovulation auf und gibt es an den Magnum weiter.
Der Magnum ist der längste Abschnitt des Eileiters. Hier wird der größte Teil der Eiweißschichten gebildet. Dem Magnum schließt sich die Eileiterenge (Isthmus) an. In dem werden die beiden Schalenhäute gebildet. Der Uterus ist mit Kalkdrüsen zur Schalenbildung ausgestattet. Das Ei verbleibt dort 18 bis 20 Stunden.

Nachdem das Ei fertig ist gelangt es im Legevorgang durch die Vagina nach außen. Die Passage durch die Vagina dauert fünf bis zehn Minuten.

Vom Ei zu Küken und Legehenne

Das Küken erblickt das Licht der Welt mit etwa 50g Lebendgewicht. Zuvor wurde es drei Wochen lang bebrütet.

Auf Kükenpapier wird es dann im Aufzuchtstall herangezogen und wächst dort ganze 18 Wochen lang zu einer legereifen Henne heran.

Bis das Küken dann in der 18. Lebenswoche als Legehenne in den eingestreuten Hühnerstall umzieht, muss es einige Impfungen und Gesundheitschecks über sich ergehen lassen.
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